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Das Alte Pumpwerk in Mannheim-Neckarau

Stadtbezirk 16 · äußerer Bezirk

Neckarau: Mannheims großer Stadtbezirk im Süden

Neckarau ist ein äußerer Stadtbezirk im Südwesten Mannheims direkt am Rhein und besteht aus den drei Stadtteilen Neckarau, Niederfeld und Almenhof. Mit 30.599 Einwohnern gehört er zu den größten Bezirken der Stadt und vereint einen alten Dorfkern, die Genossenschaftssiedlung Almenhof, das junge Wohngebiet Niederfeld sowie Industrie am Rhein mit dem Waldpark, der Reißinsel und dem Strandbad.

30.599 Einwohner PLZ 68199 10,98 km² 3 Stadtteile

Foto: de:Benutzer:Smalltown Boy (Diskussion) · CC0

Lage und Gliederung

Der Stadtbezirk Neckarau liegt im Südwesten Mannheims unmittelbar am Rhein und besteht aus den drei Stadtteilen Neckarau, Niederfeld und Almenhof. Mit 30.599 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) auf 10,98 Quadratkilometern zählt er zu den einwohnerstärksten Bezirken der Stadt und trägt die amtliche Ordnungsziffer 16. Als einer der elf äußeren Stadtbezirke hat Neckarau ein eigenes Gemeindesekretariat und einen Bezirksbeirat mit 14 Mitgliedern.

Die Postleitzahl für den gesamten Bezirk lautet 68199. Im Norden grenzt Neckarau an den Bezirk Lindenhof, im Nordosten an Neuhermsheim im Bezirk Neuostheim/Neuhermsheim und im Südosten an Casterfeld im Bezirk Rheinau. Der Rhein bildet die West- und Südgrenze, auf dem gegenüberliegenden Ufer liegen Ludwigshafen und Altrip in Rheinland-Pfalz.

Innerhalb des Bezirks trennt die Rheingoldstraße den Stadtteil Neckarau vom Niederfeld, Rottfeldstraße und Voltastraße grenzen ihn vom Almenhof ab. Nach Nordosten läuft die Grenze zu Neuhermsheim etwa durch die Mitte des Rangierbahnhofs, im Osten bildet die B 38a die Grenze zur Mallau. Der Stadtteil Neckarau selbst ist in die vier statistischen Bezirke Neckarau-Nordost, Neckarau-Südost, Neckarau-Süd und Neckarau-Mitte unterteilt. Eine Übersicht aller 17 Bezirke und 38 Stadtteile finden Sie im Stadtteil-Hub.

Geschichte in Kürze

Neckarau ist eines der ältesten Siedlungsgebiete Mannheims und wurde 871 als Naucrauia erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt vom Neckar, obwohl der Ort heute näher am Rhein liegt: Zur Karolingerzeit mündete der Neckar hier in den Rhein, und das Dorf lag auf einer Insel im Mündungsdelta, weshalb es regelmäßig von Hochwasser bedroht war. Erst gegen Ende des 13. Jahrhunderts, um das Jahr 1278, verlegte der Fluss seinen Hauptarm nach Norden an die heutige Stelle.

Schon 368 stand auf der heutigen Gemarkung ein Brückenkopf des römischen Kastells Alta Ripa, des heutigen Altrip. 1212 schenkte Kaiser Friedrich II. den Ort dem Bischof von Worms, 1284 kam er nach längeren Streitigkeiten an die Kurpfalz. Nach der Verlegung des Neckars wurde das benachbarte Dorf Hermsheim aufgegeben, seine Bewohner zogen nach Neckarau; Gewannnamen wie Bei der Hermsheimer Kirche erinnern daran. Im 15. Jahrhundert war Neckarau wegen seiner Lage am Rhein ein begehrter Handelsplatz und zählte zu den größten und reichsten Dörfern der Region. 1496 kam es zum kurpfälzischen Oberamt Heidelberg, 1577 wurden 101 Haushalte gezählt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde der Ort 1689 zerstört.

1817 lebten 1.253 Menschen in Neckarau. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich entlang der Bahnstrecke von Mannheim nach Karlsruhe zahlreiche Industriebetriebe an. 1899 wurde Neckarau als damals größtes badisches Dorf nach Mannheim eingemeindet. Die Wohnbebauung des Almenhofs begann nach dem Ersten Weltkrieg, die des Niederfelds im Wesentlichen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Wappen des Stadtteils geht auf das Gerichtssiegel zurück, das sich bis 1520 nachweisen lässt; es zeigt unten die Wellen des Neckars und oben die Pflanzenreihe einer Aue.

Charakter und Wohnen

Neckarau ist ein Bezirk der Gegensätze: ein gewachsener Dorfkern mit Kirchen und Marktplatz, eine Gartenstadtsiedlung der 1920er Jahre, ein Wohngebiet aus der Zeit nach 1960 und ein Industriegürtel am Rhein, dazu einer der größten Auwälder der Stadt. Diese Mischung macht den Bezirk gleichzeitig zum Arbeitsort, zum Wohnstandort und zum Naherholungsgebiet für ganz Mannheim.

Der alte Ortskern um Am Markt, Rathausstraße und Schulstraße wird von der katholischen St.-Jakobus-Kirche, die 2007 ihr hundertjähriges Bestehen feierte, und der evangelischen Matthäuskirche geprägt. Beide Gemeinden sind tragende Säulen des Stadtteillebens. Ebenso prägend ist das bürgerschaftliche Engagement: Die vielen Vereine sind in der Interessengemeinschaft Neckarauer Vereine zusammengeschlossen. Der Mannheimer Morgen berichtet in seiner Süd-Ausgabe über den Bezirk, die Neckarau-Almenhof-Nachrichten werden kostenlos an alle Haushalte verteilt.

Der Industriestandort Neckarau erlebt seit Ende der 1980er Jahre einen Wandel, in dessen Verlauf ein neuer Industriepark entstand. Historisch bedeutende Firmen waren die Rheinische Gummi- und Celluloid-Fabrik mit ihren Schildkröt-Puppen, die Joseph Vögele AG und Seilwolff; bis heute ansässig sind das Großkraftwerk Mannheim und das Kabelwerk Südkabel. Auf dem ehemaligen Schildkröt-Gelände betrieb Juan Amador von 2011 bis 2015 ein mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnetes Restaurant. Straßennamen wie Celluloidstraße, Schildkrötstraße oder Alte Seilerei halten die Industriegeschichte im Stadtbild fest.

Zur Infrastruktur gehören eine Filiale der Stadtbibliothek im August-Bebel-Park, das Diakonissenkrankenhaus im Niederfeld, das Goethe-Institut im Almenhof und die Hauptfeuerwache Mannheim, in der auch die Abteilung Neckarau der Freiwilligen Feuerwehr untergebracht ist. Zu den Schulen zählen die Wilhelm-Wundt-Schule, die Schiller-Schule, das Moll-Gymnasium, das private Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium und die Freie Waldorfschule Mannheim mit der Freizeitschule im sogenannten Waldorfdreieck. Wilhelm Wundt, der Begründer der experimentellen Psychologie, wurde 1832 in Neckarau geboren; ein Platz und eine Straße tragen seinen Namen.

Quartiere und Ortslagen

Alter Ortskern Neckarau

Das Zentrum des Bezirks ist das frühere Dorf Neckarau mit Marktplatz, Rathausstraße, Pfarrgasse und Schmiedgasse. Die beiden Hauptachsen sind die Neckarauer Straße, die von der Friedrichstraße bis zur Viehhofstraße als Ortsdurchfahrt einer Bundesstraße verläuft, und die Floßwörthstraße, die seit 1926 zwischen Wattstraße und Morchfeldstraße den Ortskern mit dem Rheinufer verbindet. Von der Friedrichstraße führt die 1913 benannte Casterfeldstraße, früher Mannheimer Straße, nach Süden in Richtung Rheinau. Zwischen Ortskern und Almenhof liegt der August-Bebel-Park mit Stadtbibliothek und Jugendtreff.

Almenhof

Der Almenhof mit rund 6.800 Einwohnern liegt im Norden des Bezirks zwischen Lindenhof, Schwetzingerstadt, Neuhermsheim, Neckarau und Niederfeld. Der Name stammt vom Gewann Almend am nördlichen Ende der Mönchwörthstraße, einer alten Bezeichnung für Gemeindebesitz. 1921 beschloss die Gartenstadt-Genossenschaft, auf den ehemaligen Wiesen eine Siedlung zu bauen; die Pläne stammten vom Architekten Max Schmechel. Von Juni 1921 bis Anfang 1923 entstanden zunächst 50 Einfamilienhäuser in der Mönchwörthstraße, ab 1925 folgten günstigere Mehrfamilienhäuser und Wohnblöcke. Insgesamt errichtete die Genossenschaft 450 Wohnungen in einer durch Gärten und Grünanlagen aufgelockerten Siedlung. In den 1930er Jahren wuchs der Almenhof durch private Bautätigkeit stark in Richtung Neckarau; der Gießen, ein alter Rheinarm, wurde dabei zugeschüttet. Die Einwohnerzahl stieg von 1.859 im Jahr 1930 auf 7.810 im Jahr 1939.

Das Herz des Almenhofs ist der 48er Platz, benannt nach der Revolution von 1848. Die Straßen ringsum tragen Namen von Revolutionären wie Valentin Streuber, Lorenz Brentano, Heinrich Hoff und Friedrich Hecker, dazu kommen Karl-Marx-Straße, August-Bebel-Straße und Rosa-Luxemburg-Park. Der 48er Platz bietet einen Sportplatz mit Aschenbahn, zwei Spielplätze, eine große Rasenfläche, Boulebahn, Basketballplatz, Tischtennisplatten sowie eine Skate- und Hockeyfläche. Jedes Jahr findet dort das 48er-Fest mit über 1.000 Besuchern statt. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Almenhof wegen der Nähe zum Lanz-Werk großflächig zerstört. Wahrzeichen ist die evangelische Markuskirche von 1938, die 1944 ausbrannte und 1951 wieder aufgebaut wurde; die katholische Maria-Hilf-Kirche galt bei ihrer Einweihung 1954 als eindrucksvollster katholischer Nachkriegsbau Mannheims. Seit September 2014 hat das Goethe-Institut Mannheim-Heidelberg seinen Sitz auf einem ehemaligen Industriegelände im Almenhof.

Niederfeld

Das Niederfeld liegt im Westen des Bezirks zwischen Lindenhof im Norden, Almenhof im Osten und Neckarau im Süden; nach Westen gehen Waldpark und Reißinsel bis an den Rhein. Der Name erklärt sich aus der alten Flurbezeichnung: Bei den Dörfern am Rhein hießen die Felder zum Fluss hin Niederfeld, die Felder landeinwärts Hochfeld, in Neckarau Großfeld. Das schon 1348 erwähnte Gebiet war altes Neckarauer Ackerland und wurde zwischen 1870 und 1900 mit einem rechtwinkligen Wegenetz erschlossen, das bis zur Bebauung Bestand hatte.

Als Wohngebiet ist das Niederfeld vergleichsweise jung. Der nördliche Teil entstand in den 1960er und 1970er Jahren als Erweiterung des Lindenhofs; 1959/60 wurde am Nordrand das Diakonissenkrankenhaus gebaut, 1966 das Moll-Gymnasium und 1969/70 das Heinrich-Lanz-Krankenhaus, das 2007 in das Diakonissenkrankenhaus integriert und 2009/10 abgerissen wurde. Der südliche Teil wurde erst ab 1983 bebaut und machte das Niederfeld zum eigenen Stadtteil. Seine Attraktivität verdankt es dem Verzicht auf Durchgangsstraßen, der naturnahen Lage und der Stadtbahnlinie 3, die 1995 am Ostrand und 1999 am Südrand in Betrieb ging. Von 1979 bis 2014 hatte das Goethe-Institut seinen Standort in der Steubenstraße am Ostrand des Niederfelds.

Waldpark, Reißinsel und Aufeld

In der Rheinschleife westlich der Wohngebiete liegt der Waldpark mit den Naturschutzgebieten Silberpappel und Reißinsel. Bis um 1275 mündete hier der Neckar in den Rhein. Die Reißinsel ist vom übrigen Waldpark durch den Pappelgraben, einen schmalen Rheinarm mit der Kuckucksinsel, getrennt und wird bei Hochwasser regelmäßig teilweise überflutet. Südlich der Reißinsel liegt das Strandbad. An den Waldpark grenzt das Aufeld mit Kleingärten, Wiesen und den Sportanlagen zahlreicher Vereine; Aufeldstraße und Rheinbadweg führen dorthin.

Industriegebiet am Rhein

Zwischen Ortskern und Rheinufer erstreckt sich das Industriegebiet mit dem 1921 gebauten Großkraftwerk Mannheim, dem Kabelwerk und dem neuen Industriepark auf früheren Fabrikflächen. Hier steht auch das Alte Pumpwerk von 1903, ein neugotischer Klinkerbau mit vollständig erhaltener technischer Ausstattung, der 1986 stillgelegt und ab 2001 vom Künstler Dietmar Brixy restauriert wurde. Im ehemaligen Industriekomplex Alte Seilerei spielt seit 2012 das Rhein Neckar Theater.

Sehenswürdigkeiten und Freizeit

Die wichtigsten Anziehungspunkte sind das Strandbad und der Waldpark mit der Reißinsel, der historische Ortskern mit St.-Jakobus-Kirche und Matthäuskirche, das Alte Pumpwerk sowie der 48er Platz im Almenhof. Für Badegäste kommen der Stollenwörthweiher und ein Hallenbad nahe dem Großkraftwerk hinzu.

Das Strandbad in der Rheinschleife zwischen Rheinkilometer 419 und 420 wurde 1927 eröffnet. Baden ist dort aus Sicherheitsgründen inzwischen verboten, doch mit großer Liegewiese, Grillplatz und zwei Gaststätten bleibt es im Sommer eines der beliebtesten Ausflugsziele Mannheims. Wer schwimmen möchte, geht zum nahen Stollenwörthweiher mit dem Sommerbad und dem Heinz-Hunzinger-Bad, die von Vereinen betrieben werden. Alle Bäder mit Details finden Sie auf der Seite Schwimmbäder in Mannheim.

Das Alte Pumpwerk ist ein technisches Kulturdenkmal und wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum Denkmal des Monats Februar 2004 ernannt; heute dient es als Atelier, Schauraum und Wohnhaus des Malers Dietmar Brixy. Weitere Baudenkmale des Bezirks sind im Verzeichnis der historischen Gebäude aufgeführt, Ausflugsziele in ganz Mannheim in der Übersicht der Sehenswürdigkeiten. Nahe dem Waldpark liegt die Anlage der Reitgemeinschaft Mannheim-Neckarau, im Aufeld haben viele Sportvereine ihre Plätze.

Verkehr und Anbindung

Neckarau wird von den Stadtbahnlinien 1, 3 und 8 der RNV sowie mehreren Buslinien erschlossen; das Niederfeld hängt an der Linie 3. Am Haltepunkt Mannheim-Neckarau an der Bahnstrecke von Mannheim nach Rastatt hält seit Dezember 2020 die Linie S9 der S-Bahn RheinNeckar. Geplant ist, die Bahnsteige nach Südosten zu verlegen, damit Stadtbus, Stadtbahn und S-Bahn künftig an einer Stelle verknüpft sind.

Für den Autoverkehr ist die vierspurig ausgebaute B 36 die Hauptachse: Sie führt in die Innenstadt und in der Gegenrichtung zu den Autobahnen A 6 und A 656. Innerhalb des Bezirks übernehmen Neckarauer Straße und Casterfeldstraße als Ortsdurchfahrten die Verbindung nach Norden und Süden. Nach Altrip verkehrt die Rheinfähre, über die auch eine Kleinbuslinie fährt. Eine Regionalbuslinie verbindet Mannheim über Neckarau und Rheinau mit Brühl, Ketsch und Schwetzingen. Die Herkunft aller Straßennamen des Bezirks erklärt das Straßenlexikon.

Einkaufen und Alltag

Der Alltag spielt sich im Bezirk vor allem im alten Ortskern rund um Marktplatz und Neckarauer Straße ab, wo Geschäfte, kleinere Cafés und Restaurants liegen. Der Almenhof hat eine eigene Nahversorgung mit Geschäften, Ärzten und Kinderbetreuung, das Niederfeld nutzt die Angebote der Nachbarstadtteile.

Für die medizinische Versorgung steht das Diakonissenkrankenhaus im Niederfeld, für Bildung ein breites Angebot vom Kappeskindergarten über Grund- und Realschulen bis zu drei Gymnasien und der Waldorfschule. Bankfilialen in der Umgebung listet die Seite Banken in Mannheim. Termine für Trödel- und Krammärkte finden Sie unter Flohmärkte in Mannheim, Übernachtungsmöglichkeiten im Süden der Stadt in der Übersicht der Hotels.

Übernachten

Hotels in Mannheim-Neckarau

Verfügbare Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen im Bezirk und in der Umgebung. Die Karte zeigt Preise und Verfügbarkeit für Ihr Reisedatum; alle Unterkünfte in der Stadt finden Sie unter Hotels in Mannheim.

Verfügbare Hotels in Mannheim-Neckarau

Standort

In der Nähe von Neckarau

Entfernungen zu Fuß von der Stadtmitte des Stadtteils

Hauptbahnhof Central Station

ICE · Regionalverkehr ICE · Regional trains

36 Min.

Luisenpark Luisenpark

Stadtpark · Natur & Erholung City park · Nature & relaxation

37 Min.

Wasserturm Water Tower

Wahrzeichen · Friedrichsplatz Landmark · Friedrichsplatz

43 Min.

SAP Arena SAP Arena

Events · Konzerte · Eishockey Events · Concerts · Ice hockey

45 Min.

Mannheimer Schloss Mannheim Palace

Barockschloss · Universität Baroque Palace · University

48 Min.

Straßenlexikon

Straßen in Neckarau

205 Straßen und Plätze des Bezirks stehen im Mannheimer Straßenlexikon, mit Herkunft des Namens, Benennungsjahr, Anfang und Ende. Eine Auswahl:

Häufige Fragen zu Neckarau

Welche Postleitzahl hat Neckarau in Mannheim?

Der gesamte Stadtbezirk Neckarau mit den Stadtteilen Neckarau, Niederfeld und Almenhof hat die Postleitzahl 68199.

Wie viele Einwohner hat Neckarau?

Zum 31. Dezember 2024 lebten 30.599 Menschen mit Hauptwohnung im Stadtbezirk Neckarau. Die Fläche beträgt 10,98 Quadratkilometer. Der Stadtteil Almenhof allein zählt rund 6.800 Einwohner.

Wo liegt Neckarau in Mannheim?

Neckarau liegt im Südwesten Mannheims am Rhein. Angrenzende Bezirke sind Lindenhof im Norden, Neuostheim/Neuhermsheim im Nordosten und Rheinau im Südosten. Auf der anderen Rheinseite liegen Ludwigshafen und Altrip.

Seit wann gehört Neckarau zu Mannheim?

Neckarau wurde 1899 nach Mannheim eingemeindet und war damals das größte Dorf Badens. Die Ersterwähnung stammt aus dem Jahr 871.

Kann man im Strandbad Mannheim baden?

Nein. Das 1927 eröffnete Strandbad in der Rheinschleife im Niederfeld ist wegen der Strömung als Badestelle gesperrt. Es dient als Ausflugsziel mit Liegewiese, Grillplatz und zwei Gaststätten. Baden ist stattdessen am Stollenwörthweiher möglich.

Wie ist Neckarau an den Nahverkehr angebunden?

Der Bezirk wird von den Stadtbahnlinien 1, 3 und 8 sowie mehreren Buslinien bedient. Am Haltepunkt Mannheim-Neckarau an der Bahnstrecke nach Rastatt hält seit Dezember 2020 die S-Bahn-Linie S9.